Die NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr veranstaltet einmal jährlich eine Jahresschwerpunktaktion. Das Thema der jährlich wechselnden Schwerpunkte wird bei der Jahresversammlung durch die Partnerinnen und Partner der Initiative mittels offener Abstimmung festgelegt.
Der Ablauf einer Jahresschwerpunktaktion der NRW Initiative - #sicherimStraßenverkehr ist jedes Jahr nach einem einheitlichen Muster definiert.
Am Beispiel der diesjährigen Jahresschwerpunktaktion zur Radfahrsicherheit in Arnsberg-Neheim kann man dies nachvollziehbar und exemplarisch zusammenfassen. Im Hochsauerlandkreis verunglückten viele Rad- und Pedelecfahrende im zurückliegenden Jahr. Einer der bekanntesten Radwege im Hochsauerlandkreis ist der Ruhrtal-Radweg – ein 230 Kilometer langer Radweg entlang der Ruhr, der durch den gesamten Hochsauerlandkreis führt und beispielsweise von unserem Netzwerkpartner, dem ADFC NRW, als 4-Sterne Qualitätsradroute ausgezeichnet wurde. Ebenfalls erwähnenswert ist der Sauerland-Radring – ein 84 Kilometer langer Rundkurs, der um das Rothaargebirge herumführt. Aufgrund dieser Grundlagen bat sich der Hochsauerlandkreis im Jahr 2026 für unsere Jahresschwerpunktaktion an.
Innerhalb des Hochsauerlandkreises fiel die Wahl auf die Gemeinde Arnsberg Neheim. In der dortigen Fußgängerzone konnte über die zuständige Stadtverwaltung Arnsberg auf etablierte Prozesse innerhalb der Veranstaltungsplanung (Lagepläne, Stromkreisläufe und weitere Notwendigkeiten) zurückgegriffen werden.
Nach der Auswahl der Örtlichkeit führt unsere Geschäftsstelle dann gemeinsam mit den wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern vor Ort alle weiteren Planungen durch.
Bei den mittlerweile weit mehr als 50 Netzwerkpartnerinnen und -partnern der NRW Initiative, u. a. aus den unterschiedlichsten Bereichen der Verkehrssicherheitsarbeit sowie kreisfreien Städten und Kommunen, erfolgt sodann die Abfrage über unsere Geschäftsstelle zur Teilnahme an der einmal jährlich stattfindenden Jahresschwerpunktaktion. Ziel ist es, möglichst viele der zuvor in der Handreichung genannten Aktionen im Rahmen der Jahresschwerpunktaktion zusammenzuführen. Bislang wurden sämtliche Jahresschwerpunktaktionen von Herrn Innenminister Reul und Herrn Verkehrsminister Krischer persönlich besucht. Die beiden Minister eröffnen nach den Begrüßungsworten der jeweiligen lokalpolitischen Vertretungen mit feierlichen Reden die Aktionen. Im Anschluss daran stehen die Minister für Pressestatements und Fotos zur Verfügung. Die Minister besuchen darüber hinaus alle Stände und Aktionen der Partnerinnen und Partner vor Ort und stehen ebenfalls für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. So erleben sie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern hautnah diesen besonderen Aktionstag.
Eine Jahresschwerpunktaktion rückt, insbesondere durch das öffentliche Wirken, in das landesweite Blickfeld aller Verkehrsteilnehmenden und hebt sich dadurch von vielen kleinen Aktionen deutlich ab. Durch die Unterstützung der Ministerinnen und Minister der uns tragenden vier Ministerien wird die Öffentlichkeitswirkung erneut potenziert. Die Zusammenarbeit aller teilnehmenden Partnerinnen und Partner vor Ort erhöht die Motivation jedes Einzelnen und bietet durch die Netzwerkbildung einen effektiven und wertvollen Ansatz für zukünftige weitere Aktionen, beispielsweise dann auch wieder auf kleinerem und lokalem Niveau.